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Uhrenbeweger

Die Geschichte von Nomos begann 1906 in Glashütte i. Sachsen, Deutschland, mit der Gründung der Firma durch den Kaufmann Guido Müller. Er, sein Schwager und ein Schweizer Uhrmacher verkauften in der Schweiz gefertigte Uhren als Glashütter Uhren. Zu dieser Zeit waren Uhren aus Glashütte wesentlich teurer und exklusiver als solche aus Schweizer Produktion. In der Folge wurden 1907 rechtliche Schritte durch die ortsansässigen Betriebe gegen Nomos angestrengt und nach fünf Jahren vor Gericht wurde die Firma liquidiert.
Nach dem 2. Weltkrieg und der Verstaatlichung durch die DDR ruhte die Uhrenproduktion in Glashütte für mehr als 40 Jahre.

Inspiriert von der Geschichte und dem Mythos der diesen Ort umgab, gründete Roland K. Schwertner 1991 die Firma neu. Es entstand eine vom Deutschen Werkbund und vom Bauhaus-Stil beeinflusste Kollektion, welche durch ihre klaren Linien und den Verzicht auf unnötige Elemente besticht.

Nach Studien und Entwicklungen in den Ateliers von NOMOS werden von dem einstigen Kaliber Peseux 7001, welches früher in NOMOS-Uhren tickte, heute nur noch einzelne Teile verwendet.

Bereits nach wenigen Jahren haben die Uhren von Nomos den Status eines Klassikers erreicht - eine Seltenheit.

Der letzte Coup von Nomos war die Lancierung eines vollkommen selber entwickelten Automatikwerks. Sein Durchmesser beträgt 34,65 Millimeter. Die Unruh ist wesentlich größer als die vieler vergleichbarer Kaliber. Grosses Werk gleich große Ganggenauigkeit, lautet die Regel. Und die Ganggenauigkeit bereits des Prototypen lag unter einer Minute Abweichung pro Woche. Die Höhe des neuen Werkes bleibt mit 4,3 Millimetern dennoch NOMOS-gering. Das neue Modell Tangomat wird ab 2006 lieferbar sein.

Mehr Informationen:
www.nomos-uhren.de

Handaufzug, Werk Basis Peseux 7001, von Nomos stark überarbeitet. Stahlgehäuse mit Saphirglas. Versilbertes Zifferblatt mit gebläuten Stahlzeigern. Kleine Sekunde bei 6 Uhr, Sekundenstopp.