
Abraham-Louis Perrelet gilt als der Erfinder des automatischen Aufzugs für Uhren mit Hilfe einer
rotierenden Schwungmasse - noch heute funktionieren die automatischen Armbanduhren nach den
Grundsätzen dieses Systems.
Die Familie Perrelet war eine richtige Uhrmacherdynastie.
Die Nachkommen von Abraham-Louis Perrelet
«dem Älteren» führten sein Werk fort, wenn
sie auch nicht sein Talent besassen. Eine Ausnahme
bildete sein Enkel Louis-Frédéric (1781-1854), der
ebenfalls zu den grossen Erfindern der Uhrmacherei
zählt. Zunächst lernte er bei seinem Grossvater,
danach besuchte er die «Ecole Breguet». Er liess sich
in Paris nieder und arbeitete dort für den französischen
Hof und anschliessend für die Königshäuser
Europas. Seine Erfindungen reichten von Seefahreruhren
bis hin zu Messinstrumenten. Im Jahr 1827 liess
er den ersten Schleppzeiger-Chronographen patentieren. Nach seinem Tod im Jahr 1854 führte
sein Sohn Louis, ebenfalls königlicher Uhrmacher, die
Geschäfte fort und erhielt somit die Familientradition
aufrecht.
Nach mehreren Jahren mit wenig aufregender Modellpolitik gelangte Perrelet unter neue Führung und schuf in den letzten Jahren eine Kollektion von eigenständigen Damen- und Herrenuhren. Der Herkunft verpflichtet haben sie natürlich alle ein automatisches Aufzugssystem.
Eine der neuen Spezialitäten sind die Perrelet-Modelle mit zentraler, grosser Anzeige der Mondphasen.
|
 |

Eine Perrelet der neueren Generation: Der Régulateur automatique im Titangehäuse.
|