Sevenfriday

SEVENFRIDAY

Es gibt wohl nicht viele Uhrenmarken, die mit Uhren ab tausend Schweizerfranken einen solchen Kult-Status erreicht haben wie Sevenfriday. Und das sogar unter Uhren-Kennern und Liebhabern nobler Zeitmesser. Dies ist erst recht erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Zutaten, welche Daniel Niederer für seine Uhren verwendet, isoliert betrachtet alles andere als berauschend sind. Einfache Materialien, ein zwar qualitativ anständiges aber in Gross-Serie hergestelltes japanisches Uhrwerk von Mjota, keine speziellen Handwerkskünste und schon gar keine Tradition, mit welcher sich die Marke rühmen könnte. Aber Daniel Niederer hat sich nicht ohne das notwendige Rüstzeug an die Lancierung seiner eigenen Marke gemacht. Hatte er doch jahrelange Erfahrung in der Distribution von Luxusuhren in Asien gesammelt. Daher weiss er worauf es ankommt und wie diese Zutaten zu mischen und anzurichten sind, damit sie nicht nur bekömmlich, sondern geradezu unwiderstehlich werden.

 Jeden Tag die Woche Freitag? Immer Wochenende und Party? In Zürich, wo die jungen Wilden von Sevenfriday domiziliert sind, mag dies vielleicht passen. Aber bei Uhrsachen in Bern, dem Spezialitätengeschäft, welches für seine ehrlichen und hochwertigen Produkte bekannt ist? – Doch genau das ist Sevenfriday: ehrlich und hochwertig plus eine Portion Lebensfreude, angereichert mit einer Prise Ironie. Die Inspiration kommt aus Industriehallen, von Werkzeugen, Motoren und Maschinen. Die Ästhetik und die Stimmung dieses industriellen Umfelds verleihen den Zeitmessern ihren unvergleichlichen Charme. Sie bestehen aus zwei zentralen Baugruppen – Box und Interface – wie sie die Macher von Sevenfriday nennen. Die Box aus Stahl ist das komplex konstruierte Gehäuse, um welches sich der Animationsring legt. Dieser bietet die Möglichkeit durch die Materialwahl immer wieder neue haptische und visuelle Erscheinungen zu kreieren. In der Box findet man das Interface welches aus Anzeigen, Zifferblatt und Werk besteht.

www.sevenfriday.com