CYMA
Navystar
Artikelnummer: 173367
-
Detailbeschrieb
Marke CYMA Modell Navystar Referenz 132 Produktionsjahr um 1960 Dimensionen 34mm Materialien Gehäuse aus Edelstahl, versilbertes Zifferblatt geschützt durch ein Hésalithglas, begleitet von einem schwarzen Lederband mit Dornschliesse aus Edelstahl Kaliber Mechanisches Manufakturwerk, Kaliber R.459 mit Handaufzug Funktionen Anzeige der Stunden, Minuten und Sekunden Zustand Frisch revidiert
-
Hintergrundgeschichten
CYMA
NavystarDiese CYMA Navystar ist mehr als nur eine Uhr – sie ist ein kleines Zeitzeugnis aus der goldenen Ära der Schweizer Uhrmacherei. Wer sie ans Handgelenk legt, trägt ein Stück Firmengeschichte, das bis ins Jahr 1862 zurückreicht. Gegründet wurde CYMA in Le Locle von den Brüdern Théodore und Abraham Schwob aus La Chaux-de-Fonds. Der Name leitet sich vom französischen Wort "cime" ab, was so viel wie "Gipfel" oder "Spitze" bedeutet – ein Anspruch, dem das Unternehmen über die Jahrzehnte treu blieb. Unterstützt wurde Théodore Schwob dabei von seinem Schwiegervater Joseph Schwob, der als Verkäufer bei Zenith tätig war und mit eigenem Kapital zum Aufbau des jungen Unternehmens beitrug. 1896 schloss sich CYMA in Tavannes mit der Firma des Uhrmachers Frédéric-Henri Sandoz zusammen, der Tavannes Watch Co., und legte damit den Grundstein für eigene, hochpräzise Manufakturwerke. Die Firma spezialisierte sich früh auf Armbandwecker mit selbst hergestellten Werken, die auch von anderen Uhrenmarken verwendet wurden. Im Lauf ihrer Geschichte setzte CYMA immer wieder technische Massstäbe: 1905 mit einem der flachsten Uhrwerke seiner Zeit, 1921 mit standardisierten, austauschbaren Werkskomponenten und 1939 mit der hauseigenen Stosssicherung "Cymaflex". Während des Zweiten Weltkriegs belieferte CYMA zudem das britische Verteidigungsministerium und zählt damit zu den legendären "Dirty Dozen"-Marken.
In den 1950er-Jahren stellte CYMA die Navystar-Linie vor – eine Antwort auf den wachsenden Wunsch nach robusten, wasserdichten Armbanduhren, die dabei erstaunlich schlank und elegant blieben. Die zeitgenössische Werbung feierte sie als Meisterwerk Schweizer Handwerkskunst: wasserdicht, doch schlank, antimagnetisch und stossfest dank Cymaflex. Über zwanzig patentierte Innovationen sorgten dafür, dass die Navystar auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig ihren Dienst tat – eine Uhr, die ebenso am Handgelenk von Seeleuten wie im eleganten Alltag überzeugte.
Im Innern dieses Exemplars schlägt das mechanische Manufakturwerk Kaliber R.459 mit Handaufzug – ein Werk, das für seine saubere Verarbeitung und Zuverlässigkeit geschätzt wird. Das versilberte Zifferblatt unter dem klassischen Hésalithglas verleiht dem Gesamtbild eine zurückhaltende, zeitlose Eleganz. Das Gehäuse aus Edelstahl mit verschraubtem Boden unterstreicht den robusten Charakter der Navystar, während das schwarze Lederband mit Dornschliesse aus Edelstahl die Uhr zu einem vielseitigen Begleiter macht – geeignet für den Alltag ebenso wie für festlichere Anlässe. Eine Uhr für Liebhaber, die Wert auf Understatement, solide Handwerkskunst und ein Stück gelebte Uhrengeschichte legen.
—
CYMA
NavystarThis CYMA Navystar is more than just a watch – it is a small piece of living history from the golden era of Swiss watchmaking. Whoever wears it on their wrist carries with them a piece of company history dating back to 1862. CYMA was founded in Le Locle by the brothers Théodore and Abraham Schwob from La Chaux-de-Fonds. The name derives from the French word "cime", meaning "summit" or "peak" – an aspiration the company remained true to over the decades. Théodore Schwob was supported in this endeavour by his father-in-law, Joseph Schwob, who worked as a salesman at Zenith and contributed capital to help build up the young company. In 1896, CYMA merged in Tavannes with the firm of watchmaker Frédéric-Henri Sandoz, the Tavannes Watch Co., laying the foundation for its own high-precision manufacture movements. The company specialised early on in wristwatch alarms with in-house movements, which were also used by other watch brands. Throughout its history, CYMA repeatedly set technical benchmarks: in 1905 with one of the flattest movements of its time, in 1921 with standardised, interchangeable movement components, and in 1939 with its own shock-protection system, "Cymaflex". During the Second World War, CYMA also supplied watches to the British Ministry of Defence, earning it a place among the legendary "Dirty Dozen" brands.
In the 1950s, CYMA introduced the Navystar line – a response to the growing demand for robust, waterproof wristwatches that were nevertheless remarkably slim and elegant. Contemporary advertising celebrated it as a masterpiece of Swiss craftsmanship: waterproof yet slim, anti-magnetic and shock-resistant thanks to Cymaflex. Over twenty patented innovations ensured that the Navystar performed reliably even under demanding conditions – a watch that was equally at home on the wrists of sailors and in elegant everyday life.
At the heart of this particular piece beats the mechanical in-house calibre R.459 with manual winding – a movement prized for its clean finishing and reliability. The silvered dial beneath the classic Hesalite crystal lends the overall look a restrained, timeless elegance. The stainless steel case with screwed case back underlines the robust character of the Navystar, while the black leather strap with stainless steel buckle makes it a versatile companion – equally suited to everyday wear and more formal occasions. A watch for connoisseurs who value understatement, solid craftsmanship, and a piece of lived watchmaking history.