IKEPOD
Hemipode | Chronomètre
Artikelnummer: 170228
-
Detailbeschrieb
Marke IKEPOD Modell Hemipode | Chronomètre - Limitiert auf 9'999 Exemplare Produktionsjahr 1999 Dimensionen 44mm Materialien Gehäuse aus Edelstahl mit schwarzem Zifferblatt, geschützt durch ein Saphirglas und Sichtfenster im Gehäuseboden. Begleitet von einem schwarzen Kautschukband mit Pin-Verschluss aus Edelstahl Kaliber Mechanisches Chronometeruhrwerk mit automatischem Aufzug Funktionen Anzeige der Stunden, Minuten und Sekunden inkl. Chronographenfunktion, Datums- und 24h-Anzeige Zustand Frisch revidiert
-
Hintergrundgeschichten
In einer Ära, die von Retro-Revivals besessen ist, gehörte Ikepod zu den wenigen Marken, die mutig ihren eigenen Weg gingen. Gegründet im Jahr 1994 erreichte die Maison ihren kreativen Höhepunkt 1997 mit der Hemipode – Marc Newsons stromlinienförmigem, UFO-artigem Chronographen, der nahezu ein Jahrzehnt intensiver Designforschung auf den Punkt brachte. Während andere Hersteller ihre Archive durchforsteten, richtete Ikepod den Blick konsequent in die Zukunft und führte Ergonomie, ein skulpturales Gehäuse sowie eine nahtlose Integration des Armbands ein – Konzepte, die damals radikal wirkten und heute zeitlos erscheinen.
Die Hemipode entwickelte sich schnell zum Kultobjekt unter Designern, Architekten und Technologieführern. Ihre 44 Millimeter grosse Silhouette trug sich eher wie eine 41-Millimeter-Uhr, besass jedoch eine unverwechselbare Präsenz, die sie in einer Zeit, in der grosse Uhren noch selten waren, deutlich hervorhob. Trotz eines Verkaufspreises, der sogar über dem einer Rolex Daytona lag, sorgte sie auf der Baselworld 1998 für Aufsehen und fand ihren Weg zu visionären Händlern wie Colette und 10 Corso Como. Als eine der ersten echten „Concept Watches“ markierte sie den Aufstieg der unabhängigen Uhrmacherei und bewies, dass aussergewöhnliches Design ebenso begehrenswert sein kann wie die komplexeste Komplikation.